Europas grösste Passivhaussiedlung

Die Idee und der politische Druck kam von uns.
Jetzt endlich beginnen die Bauarbeiten.
Ein weiteres “rot-grünes Projekt” in Wien.
Europas größte Passivhaussiedlung.
Mehr als 700 geförderte Wohnungen, mitten im 3 Bezirk.
Die Inszenierung mit Spatenstich muß halt sein, auch wenn das keine rasend innovative Bildgestaltung ist.



(Wohnbaustadtrat Ludwig, die Bauträger und ich)

Aber das Projekt kann ein Durchbruch sein.
Den Passivhausstandard zur Normaität in Wien zu erheben.
Und wenn das nächste Mal jemand fragt, was wir als Wr Grüne so tun, ist das eine von Dutzenden Antworten:
Wegen unseres Engagements ist Wien heute jene Stadt, in der weltweit die meisten Häuser und Wohnungen in Passivhausstandard gebaut sind.
Kaum Energieverbrauch, Öl- und Gasperse sind deren Bewohnern egal.
Im Vergleich zur Wiener Normalität: Minus 90% Energieverbrauch.
Dieses Projekt (ich saß 2007 in der Jury) ist ein Grund, warum ich meinen Beruf “Kommunalpolitiker” sehr gerne mache.
Details im “Sprech” der Rathauskorrespondenz hier

16 Replies to “Europas grösste Passivhaussiedlung”

  1. Hohe Energiestandards auch punkto Mobilität? 80 Prozent des Erdöls in Österreich werden für Mobilität verbraucht. Wie siehts bei dieser Passivhaussiedlung eigentlich mit Pkw-Infrastruktur aus? Gibts eine Wohnsammelgarage? Wurde die Stellplatzverpflichtung verringert? Bitte um Info.

    1. sorry, wir sind (noch) nicht in der Regierung lieber Martin,
      gäbe es hier ein sinnvolles Verkehrskonzept, ich hätte darüber geschrieben.
      Bitte nicht vergessen: Wien hat (noch) eine absolute SPÖ Mehrheit, und beim Autoverkehr, sowie der Stellplatzverpflichtung sind Veränderungen unter diesen Mehrheitsverhältnissen schwer möglich:
      Also:
      Hier wurde eine “Passivhaussiedlung” vereinbart.
      Verkehrspolitischr war hier nix möglich.
      Reduzierung Stellplatzverpflichtung sowie Sammelgaragen versuche ich mit grüner List & Tücke bei verschiedenen anderen Projekten.
      Aber wenn ich einen großen Wunsch freihätte:
      Endlich aus einer verantwortlichen Regierungsposition in breitem Umfang all das umsetzen, was sinnvoll und bewährt ist.
      Inzwischen müssen wir eben “kleine Brötchen” backen.
      Aber:
      Wahlen sind im Herbst

  2. Das muss der Mindeststandard sein Toll, dass sich auch in Wien was tut, aber wie sieht es in Richtung “Aktivhaus” aus? Welche Systeme kommen bei diesem Projekt zum Einsatz (Solarthermie, PV, …)? Wann kommt in Wien die Verpflichtung zur Alternativenergie im Neubau, so wie jetzt in der Steiermark? Neue Häuser bauen, die keine PV am Dach haben, ist auch schon wieder zuwenig …

  3. Wie lange braucht ein Passivhaus um seine energetischen Entstehungskosten zu amortisieren, die werden ja etwas höher sein (Isolierung, Lüftung), als bei Standardbauten?

    1. holz oder massiv entscheidender viel entscheidender für die energetischen entstehungskosten ist es, in welche konstruktionsweises das haus errichtet wird. da gibt es gewaltige unterschiede zwischen massiven ziegel oder betonhäusern und holzhäusern.
      der unterschied ob es nun niedrigenergie- oder passivhaus ist, ist aus sicht der energetischen entstehungskosten weniger relevant.

    2. Mit Standardbauten meinte ich weder Niedrigenergie- noch Passivhäuser, sondern ganz normale Häuser, wie sie überall stehen.

      Und ich denke nicht, dass die meisten Passivhäuser aus Holz gebaut werden.

  4. Hohe Energiestandards auch punkto Mobilität? 80 Prozent des Erdöls in Österreich werden für Mobilität verbraucht. Wie siehts bei dieser Passivhaussiedlung eigentlich mit Pkw-Infrastruktur aus? Gibts eine Wohnsammelgarage? Wurde die Stellplatzverpflichtung verringert? Bitte um Info.

    1. sorry, wir sind (noch) nicht in der Regierung lieber Martin,
      gäbe es hier ein sinnvolles Verkehrskonzept, ich hätte darüber geschrieben.
      Bitte nicht vergessen: Wien hat (noch) eine absolute SPÖ Mehrheit, und beim Autoverkehr, sowie der Stellplatzverpflichtung sind Veränderungen unter diesen Mehrheitsverhältnissen schwer möglich:
      Also:
      Hier wurde eine “Passivhaussiedlung” vereinbart.
      Verkehrspolitischr war hier nix möglich.
      Reduzierung Stellplatzverpflichtung sowie Sammelgaragen versuche ich mit grüner List & Tücke bei verschiedenen anderen Projekten.
      Aber wenn ich einen großen Wunsch freihätte:
      Endlich aus einer verantwortlichen Regierungsposition in breitem Umfang all das umsetzen, was sinnvoll und bewährt ist.
      Inzwischen müssen wir eben “kleine Brötchen” backen.
      Aber:
      Wahlen sind im Herbst

  5. Das muss der Mindeststandard sein Toll, dass sich auch in Wien was tut, aber wie sieht es in Richtung “Aktivhaus” aus? Welche Systeme kommen bei diesem Projekt zum Einsatz (Solarthermie, PV, …)? Wann kommt in Wien die Verpflichtung zur Alternativenergie im Neubau, so wie jetzt in der Steiermark? Neue Häuser bauen, die keine PV am Dach haben, ist auch schon wieder zuwenig …

  6. Wie lange braucht ein Passivhaus um seine energetischen Entstehungskosten zu amortisieren, die werden ja etwas höher sein (Isolierung, Lüftung), als bei Standardbauten?

    1. holz oder massiv entscheidender viel entscheidender für die energetischen entstehungskosten ist es, in welche konstruktionsweises das haus errichtet wird. da gibt es gewaltige unterschiede zwischen massiven ziegel oder betonhäusern und holzhäusern.
      der unterschied ob es nun niedrigenergie- oder passivhaus ist, ist aus sicht der energetischen entstehungskosten weniger relevant.

    2. Mit Standardbauten meinte ich weder Niedrigenergie- noch Passivhäuser, sondern ganz normale Häuser, wie sie überall stehen.

      Und ich denke nicht, dass die meisten Passivhäuser aus Holz gebaut werden.

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