Ab nach Ithuba

Jetzt gehts in den südafrikanischen Winter.
Ithuba weiterentwickeln.

Wünsche Euch allen einen schönen August, werde hier technikbedingt (stundenlange Anreise zum Internet, das dann oft nicht geht) ein wenig Pause machen.

10 Replies to “Ab nach Ithuba”

  1. Bitte um Stellungnahme Sehr geehrter Herr Chorherr,
    Ihr soziales Engagement ist lobenswert. Und als Grüner haben Sie sicherlich vorher daran gedacht, dass Sie den CO2-Fußabdruck, den so ein Südafrikaflug verursacht neutalisieren (Hin- und Rückflug wären 7.170 kg CO2).
    Erklären Sie nach Ihrer Rückkehr bitte präzise, wie Sie das für diesen speziellen Flug bewerkstelligt haben!

    1. Fußabdruck Guten Tag,

      wie neutralisieren denn Sie Ihren Fußabdruck normalerweise, wenn Sie für gemeinwohlerhöhende Projektarbeit ca. 10.000 km verreisen müssen? Würde mich wirklich interessieren…

      By the way: Fluglinien bieten beim Buchungsprozess eine freiwillige CO2-Taxe (eine Art Kompensation) an. Weiß jemand, was mit diesem Geld geschieht? Ich weiß das leider noch nicht.

      Grüße,
      Alex

  2. @ Alex Es gibt vertauenswürdige und UN-zeritfizierte Unternehrmen wie z.B. http://www.atmosfair.de/ Hier kann der CO2-Ausstoß von so ziemlich allem kompensiert werden. Dies bedeutet, dass mit dem für z.B. den Flug genau errechneten Beitag, erneuerbare Energien unterstützt werden, wie z.B. Solarspiegel in Indien oder Energiesparmaßnahmen, z.B. effiziente Küchen in Afrika. Die Projekte von Atmosfair müssen den Menschen vor Ort von Nutzen sein und die lokale Umwelt entlasten.
    Die Bundesdeutschen Grünen haben ihre komplette Reisetätigkeit für den aktuellen Wahlkampf bei Atmosfair kompensiert.
    Wenn ein prominenter österr. grüner Politiker – warum auch immer – nach Südafrika fliegt, dann sollte er m.E. ebenfalls vorher an seinen carbonfootprint gedacht haben. Das hat einerseits was mit Vorbildwirkung und andererseits was mit persönlicher Glaubwürdigkeit zu tun. So ein Südafrika-Hin-und-Rückflug verursacht gleich hohe CO2-Emissionen wie 3 Jahre lang jeden Tag 40 km Autofahren – das ist nicht unerheblich!
    Ich freue mich also schon auf Herrn Chorherrs hoffentlich vorbildiche Stellungnahme.

    1. Ergänzung Klar ist: Die Menschheit darf nur eine begrenzte Menge Klimagase produzieren, um die Klimaerwärmung in verträglichen Grenzen zu halten. Würde man aus dieser verträglichen Gesamtmenge jedem Erdenbürger gleich viel Emissionsrechte zugestehen, könnte jeder Mensch zurzeit etwa 3 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr erzeugen. Wer nur einmal nach Südafrika und zurück fliegt, dürfte im Grunde mehr als 2 Jaher lang keine anderen klimawirksamen Aktivitäten durchführen wie heizen, Autofahren oder Strom verbrauchen.
      Eine für einen Südafrika-Flug entsprechende Kompensation liegt bei etwa 140 EUR (das dürften geschätzte 10% des Flugpreises sein – also finanziell machbar).

    2. Danke Habe vor einigen Tagen auch von der von Ihnen genannten Webseite durch ein Interview mit einer Deutschen Grünpolitikerin gehört. Trotzdem Danke für den Tipp, ich werde das für mich anwenden und nicht vergessen: spread the word.

    3. Rechenweise? Zunächst mal: warum haben sie nicht gleich oben geantwortet? Sollte das jetzt noch jemand tun, rücken die Postings immer weiter auseinander, und das “@Alex” wird immer unnachvollziehbarer.

      Zum Thema: Ich finde das ganze etwas schwierig nachzuvollziehen. die Produktion einer Solaranlage erzeugt in erster Linie einmal CO2. Dann dauerts eine Weile, bis das wieder reingekommen ist (wobei das bei einem österreichischen Energiemix auch ein bisserl länger sein kann, als z.B. in Kohlehochburgen), und danach spart man was. Atmosfair verkauft jedoch die Einsparung als einmalige Größe, obwohl das Kraftwerk danach ja noch weiterläuft.

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