Zeit für etwas Neues

Die Idee wurde schon vor Jahren geboren.
Seit 9. Jänner ist sie in die Welt getreten.
Die Verbindung meiner zwei grossen politischen Leidenschaften:
Hervorragende Bildung sowie realisierte Nachhaltigkeit.
“Sie” heisst Ithuba Skills College, und ist eine neugegründete Schule in einem sehr armen township Südafrikas.
Und so sehen “wir” aus:

Nun wächst seit heute, langsam, aber stetig, ein eigenes Ithuba weblog

Die Grundidee:
Die Jugendlichen lernen nicht “bloss” Lesen, Rechnen, Schreiben, Englisch und Naturwissenschaft, sondern sollen auch simple handwerkliche Tätigkeiten erlernen, welche ihnen ermöglichen soll, sich schliesslich selbst einen job zu schaffen.
Unsere sarch-projekte werden damit weiterentwickelt.
Die südafrikanischen Jugendlichen sollen “skills” erlernen, indem sie gemeinsam mit europäischen Architekturstudent/innen ihre eigene Schule bauen.
Ab nächste Woche kommen Student/innen der TU Graz nach Johannesburg, um das erste Schulgebäude zu errichten.
Noch gibts auf dem Grundstück keinen Internetanschluss, drum wird vorerst nur sporadisch gepostet, aber auch daran arbeiten wir.
Wie an der wasser-und Stromversorgung, sowie einer nachhaltigen Toilettenlösung.
Geschichten gibt es tausende zu erzählen.
Bald sollen sie nicht nur von mir, sondern auch von Ithuba Schüler/innen kommen.
Meinen politischen Freunden und Feinden sei gesagt:
Nein, ich bin nicht nach Südafrika übersiedelt.
Ich bleib weiter in Österreich in der Politik.
Auch wenn gerade am Anfang Ithuba einiges an Zeit vund Leidenschaft beanspruchen wird.

6 Replies to “Zeit für etwas Neues”

  1. Bitte um Offenlegung “Nein, ich bin nicht nach Südafrika übersiedelt.
    Ich bleib weiter in Österreich in der Politik.”

    Hmm. Bei aller Wertschätzung für die vielen Interessen von CC würde mich (nicht zuletzt als Vorzugsstimmenwähler) doch interessieren, wieviel seiner Zeit er eigentlich noch mit Kommunalpolitik verbringt. Für die er gewählt ist und auch bezahlt wird.

    (Sollten aber alle nicht-kommunalpolitischen Aktivitäten in seinem Urlaub stattfinden, bitte ich diese Frage als hinfällig anzusehen.)

    1. Mmh. Sehr streng.

      “Urlaub” ist für selbständige, projektorientiert arbeitende Menschen immer so ein Begriff, bei dem ein leises Schmunzeln über die Lippen huscht. Und es ist auch die alte Frage im Spiel, die uns schon auf der Schulbank beschäftigt hat: Worum gehts hier (und überhaupt im Leben) eigentlich? Um echte, aber manchmal schwer messbare Leistungen, oder um Anwesenheit bzw. passende Entschuldigungsunterschriften im Mitteilungsheft?

      Ein Abgeordneter muss für mich vor allem dadurch glänzen, dass er auf vielen Baustellen unterwegs ist und daher seine Lebenserfahrung in politische Entscheidungen einbringen kann. Leute, die sonst niemand für irgendwas brauchen kann haben wir wahrlich schon genug in unseren Parlamenten sitzen.

      Und im übrigen gilt nicht nur hier: Wenn man Höchstleister zu irgendwas zu 100% verpflichten will, hat man eigentlich schon verloren… Man wird dann nämlich 0% ernten.

      Nicht bös sein, Gérard, bin nur einmal von ganz vielen Malen anderer Meinung… Lg!

    2. Offenlegung? aber gerne bin seit egstern 30.1. bis 23.2. in SA.
      Ob man es nun meinen Urlaub nennt, oder sonstwie (das seh ich wie maschi) ist mir nicht so wichtig.
      dank telefon, internet etc. bin ich nicht von de Aussenwelt abegschniten. Auch nicht von der Wiener Kommunalpolitik.

    3. Ergebniswünsche… …sind’s, die mich zu meinem provokanten Post motiviert haben. Gerade lese ich, dass im schönen London die Citymaut für SUVs und Sportwagen auf 25 Pfund pro Einfahrt(!) angehoben werden soll. Und das im angeblich so neoliberalen England… Wo angeblich der öffentliche Verkehr nicht funktioniert…

      In Wien hingegen wird die Citymaut nicht einmal ernsthaft diskutiert und – was mich besonders ärgert – die Grünen machen keine Anstalten, daran etwas zu ändern. Es ist natürlich interessant zu lesen, was CC über neue Energieformen oder idealtypische Verkehrskonzepte denkt – nur ändert sich dadurch nichts an den derzeitigen realen Verhältnissen. Da muss schon was Handfestes getan werden!

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