manchmal ist es schrecklich, recht zu behalten

Vor einigen Wochen habe ich hier unter dem Titel “hier gibts bald Schwerverletzte” eine extrem gefährliche Rad/Auto Kreuzung beschrieben.
Vor wenigen Tagen war es dann tragischerweise soweit.

Genauso wie in meinem Foto gezeigt “schoss” ein Reisebus mit japanischer Reisegrupe eine Radfahrerin, die aus der Innenstadt kam ab; er konnte sie, wegen der offenkundigen Fehlplanung dieser Kreuzung nicht sehen. Er fuhr (man verzeihe mit die drastische Beschreibung, aber mir ist es wichtig, dass das endlich saniert wird) ihr über das Bein, und sie wurde schwerst verletzt.
Gestern, unter Anwesenheit der Leiter der MA 46 (Verkehrsorganisation) habe ich diese Kreuzung ausführlich in der Budgetdebatte beschrieben.
Nicht ohne Wirkung: Heute gabs ein Gespräch zwischen den Verantwortlichen und mir, und es wird rasch gehandelt:
Einerseits wird die Radroute auf dieser Kreuzung rot markiert und ausserdem kommt es zu einer neuen Ampelschaltung, die Radfahrer und linksabbiegende Autos weitgehend trennt.
Muss es immer Verletze oder gar Tote geben, damit etwas geändert wird?

32 Replies to “manchmal ist es schrecklich, recht zu behalten”

  1. ob das was bringt? Ich nehme an, dass bei Änderung der Ampelschaltung, das Vergnügen den Karlsplatz in
    einer Grünphase zu überwinden, wieder aufgehoben wird. Demnach werden sich viele
    Radfahrer (darunter auch ich) wieder bei rot drüberhauen. Ob das die Sicherheit erhöht
    stell ich mal in Frage!

    1. Mit anderen Worten: Bei den eh schon ewiglangen Umlaufzeiten der Wiener Ampeln bekommt man als Radfahrer wohl nun noch weniger Grünphasen, und für die, die bei halbwegs sicheren Phasen trotzdem fahren würden, ist nun die rechtliche Lage deutlich ungünstiger.

      Da ich hier eh aber grad mit dem Rad an der TU bin, mach ich mal einen “Lokalaugenschein”.

    2. Nächster Mängel Der nächste Mängel findet sich zw. Gürtelradweg und Wienzeile, denn es gibt zw. U6 Station Gumpendorfer Straße und der Wienzeile keine Radwegverbindung. Um vom Gürtel kommend auf den Radweg auf der Wienzeile zu gelangen, müssen die RadfahrerInnen über die Straßenbahngeleise der Linie 6 und 18 “ausweichen” um nicht direkt am Gürtel fahren zu müssen. Dies gehört dringend geändert!

    3. Doch gibt es Das ist primär ein Informationsproblem: Statt dem Mariahilfer Gürtel nimmt man die zum Mariahilfer und Gumpendorfer Gürtel parallele Wallgasse. Statt der linken Wienzeile nimmt man die parallele Mollardgasse. Auf die andere Flußseite wechseln ist an jeder Brücke möglich. Es ist aber an sich auch kein Problem auf dem Gürtel selbst zu fahren. Es trauen sich nur viel zu wenige.

  2. Nach 5 Minuten … Was mir jetzt auf die Schnelle aufgefallen ist: Die Linksabbiegespur stadtauswärts und der Radweg bekommen genau zur gleichen Zeit Grün. Üblich ist aber ein Zeitvorsprung, damit die Radfahrer 1 – 2 Sekunden früher in die Kreuzung einfahren, und somit eindeutig von abbiegenden Kfz-Lenkern gesehen werden können. Einige fahren sogar schon bei Rot-Gelb an, und meinen offenbar eine freie Fahrbahn zu haben.

  3. Ring Wann gibt es einen gscheiten Ringradweg???

    Da ist auch schon mehrfach etwas passiert. Ständig wechselnde Radfahrerspuren und Fußgängerspuren.

    Das ist ziemlich gefährlich!

    !!!Es sollte endlich ein gesamtstadtplanerisches Radwegesystem geben, wo man Radwege in jeder Straße miteinplant!!!

  4. Unsichere Radspur weiteres Beispiel:

    Die Neu eingezeichnete Radspur für Radfahrer von der Jörgerstraße bzw. Elternleinplatz in der Kalvarienberggasse (diese ist eine Einbahnstraße). Nur wurde die Radspur so eingezeichnet, dass sie Autofahrer gar nicht bemerken, und zweitens endet die Spur nach 5 Metern wo sie vorher begonnen hat. Was hat das für einen Sinn, dass man dann eben NICHT gegen die Einbahn fahren kann, obwohl es erlaubt ist? Dass es da einmal zu Unfällen kommen wird, wenn ein Autofahrer nicht aufpasst ist voraus zu sehen.

  5. letztens hat mich ein Autofahrer (mit seinem Telekom Austria Dienstauto) aus seinem Fenster angebrüllt, und gfragt, ob ich will, dass er mich von meinem Rad herunterholt. Nur weil ich als Radfahrer schneller als er in Wien unterwegs war und ihn immer wieder überholt habe.

    Es ist echt schlimm, dass durch das Autofahren so ein Aggressionspotential bei vielen Menschen entsteht.
    Mit dem Rad, das stört weder der Umwelt, noch braucht es viel Platz, und man ist in Wien meistens schneller unterwegs, als mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmittel. Trotzdem wird das Radfahren in Wien absolut gar nicht gefördert durch gscheite Radwege im gegensatz zu Amsterdam.

  6. Wer sich nicht wehrt…. der lebt verkehrt !
    So lautete ein Slogan anno Zwentendorf.

    Und er gilt noch immer !
    Beschwert euch, was das Zeug hält !
    Z.B. hier: bla@m46.magwien.gv.at
    (Ing. Franz Blaha, Radverkehrskoordinator der MA46 Verkehrsorganisation)

    Wozu hat man a) ein Handy mit und b) das Handy eine Digitalcamera eingebaut ?

    1. Welche Forderungen… … wurden beipielsweise bei einer wöchentlich stattfindenden angemeldeten
      Demonstration namens “Friday Night Skating” erhoben ?

      Mir sind keine bekannt – obwohl es auch für SkaterInnen eine Menge zu fordern
      gäbe (etwa breitere Gehsteige, Beseitigung von Kleinsteinpflaster, Skate – kompatible Radweg-Auslegung) !

      Warum lässt man die Gelegenheit, ein Thema zu lancieren aus ?

  7. Mehrzwangstreifen = Zwang zum Ungehorsam Ich bin ein Gesetzesübertreter ! Und ich zeige keine Reue !
    Ich maße mir an, aufgrund 40-jähriger Rad – Erfahrung selbst auf mich achten und selbst beurteilen zu können, was gefährlich ist.

    Und gefährlich ist es, in weniger als 1m Seitenabstand neben Längsparkern bzw.
    weniger als 1.50 m neben Schrägparkern zu fahren: 1m für eine aufgerissene Autotür, 1.50 m für einen ausparkenden Schrägparker, bevor er überhaupt Blickkontakt zur Fahrbahn hat !

    Mehrzweckstreifen – wie z.B. in der Landstraßer Hauptstraße – sind 1.20 bis 1.50 breit, d.h. man wird vom in der StVO enthaltenen “Radwegbenützungszwang” dazu gezwungen, genau dort zu fahren, wo es LEBENSGEFÄHRLICH ist !
    Darüber hinaus: Auf 4m Breite ist ein nebeneinander Fahren von Auto und Rad nicht zulässig (vorschriftsmäßiger Seitenabstand beim Überholen beträgt 1m + 1cm pro km/h). Wenn man aber am rechten Rand fährt, lädt man die AutofahrerInnen dazu ein – und sie tun es in der Regel: Überholen ohne Spurwechsel !
    Auf dem gesetzlich aufs Auge gedrückten Mehrzwangstreifen ist man also von beiden Seiten gefährdet: Aufgerissene Türen, überlange Fahrzeuge, die weit in den Streifen hineinragen, Verparkung, Telefonierende Fußgeherinnen, Fahrzeuge, die plötzlich rechts ausscheren (weil ein freier Parkplatz aufgetaucht ist)
    Im schlimmsten Fall muß man gerade dann auweichen, wenn man von einem 74A (oder einem LKW), der “seine” Fahrspur ausfüllt, überholt wird.
    RIP !

    Nicht mit mir, denn ich fahre in der Mitte der Fahrspur. Weil mich die Einhaltung der StVO nicht vor jenen schützt, die sich ihrerseits nicht an sie halten, nehme ich mir das Recht, sie zu meinem Schutz zu übertreten !

    Leider haben die meisten RadlerInnen, die ich sehe, nicht das nötige “Rückgrat” dafür – ich bekomme jedes Mal die Ganslhaut.

    Darum wäre es Sache der Grünen, etwas gegen diesen lebensgefährlichen Mehrzweckschwindel zu unternehmen – anstatt noch mehr davon zu fordern
    und damit die RadlerInnen zur Fahrbahnrandgruppe herabzuwürdigen !

    1. “Wenn man aber am rechten Rand fährt, lädt man die AutofahrerInnen dazu ein – und sie tun es in der Regel: Überholen ohne Spurwechsel !”

      ja, öfters funktioniert das, wenn man in der Mitte der Spur fährt, oder zumindest nicht ganz am Rand. Aber es gibt Autofahrer, die es dann immer wieder schaffen einen so zu überholen, sodass es dann noch gefährlicher für einen wird, sodass man dann gleich nach rechts ausweichen muss (obwohl man fast in der Mitte der Spur gefahren ist), weil der Autofahrer einfach ohne Verluste überholen zu versucht. und wer weicht da dann aus: der Radfahrer. schließlich ist ein körperlicher Schaden durch Schadenersatzklagen bei Gericht nicht auszugleichen. Noch dazu könnte einem ja die Teilschuld übergehen.
      Da gehört wirklich im Gesetz einiges getan für die Radfahrer!

    2. Nicht im Gesetz, in der Stadtverwaltung ! Es ist nicht “das Gesetz”, wo es stinkt, es sind die Gepflogenheiten der wiener Stadtverwaltung, z.B. der MA46 und der MA28 !

      Es ist einfach eine Frechheit,
      a) getrennte Territorien aufzupinseln / vorzuschreiben, wo ein Nebeneinander per Gesetz gar nicht zulässig ist, weil der überlebensnotwendige Sicherheitsabstand nicht gegeben ist.

      b) einen (benützungspflichtigen) Radfahrstreifen dorthin zu malen, wo es lebensgefährlich ist zu fahren.

      Und selbst, wenn die “Benützungspflicht” abgeschafft würde, haben derlei
      vorgegaukelte “unabhängige Territorien” die Wirkung, dass RadlerInnen von den KFZ gemobbt werden: “Schlei di aufn Rodweg !”

      Bloss keine neuen “Sondergesetze” !
      Ich kann mich erinnern, wie Wolfgang Rauh (VCÖ) von den 70er – Jahren
      geschwärmt hat, als Radfahrer noch gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer waren…

      PS: Mittlerweile spricht sich die MA46 gegen einen Mehrzweckstreifen in der
      äusseren Ma’hilferstr. aus (Zu wenig Platz / zu viel Verkehr) – und wozu ist er dann in irgendeiner Hupfingatschgasse gut, ausser zum Schinden von “Radwegkilometern” für die “miasanjosoguat” – Statistik ?

      PPS: Kann sich jemand vorstellen, mit einem 5-jährigen Kind auf der Landstrasser Hauptstrasse zu fahren ?

  8. Vorausschauende Verkehrspolitik?? Ganz offensichtlich gibt’s eine solche in Wien nicht, wenn immer erst nach Unfällen oder verkehrs-chaotischen Zuständen reagiert wird. Ich wünsche mir von den Wr. Grünen (nachdem im Bund eh weiterhin Standby angesagt ist), dass wenigstens hier DEUTLICHE ZEICHEN einer bewussten, aktiven Politik gesetzt werden.

    1. komplettes Umdenken, Umplanen und Umhandeln in der VK-Politik
    dh. absoluter und unbedingter Vorrang für Fußgänger und Radfahrer, Nachrang für den Individualverkehr in jeder Konsequenz (vom Straßenbau bis zu den Ampelschaltungen)

    2. wirklicher Ausbau des öffentlichen Verkehrs
    denn der ist de facto nicht so suprig, wie die Wr. Linien gerne glauben machen (Intervallverdichtung auf 30-60 Sekunden bei der U-Bahn, U-Bahnen bis an die Stadtgrenze + P&R)

    3. Rückbau von Parkflächen
    ja, richtig gelesen – mich kotzen die komplett verparken Straßen langsam an! Wo gibt’s in Wien noch Straßen, die nicht völlig mit Autos zugestellt sind?

    4. Rückbau von Verkehrsflächen, Errichten von künstlichen Hindernissen
    der Autoverkehr muss so unattraktiv wie möglich gemacht werden

    5. Erhebliche Abgabenerhöhungen für Mehr-Autohaushalte
    zugleich steuerliche (oder subventionsmäßige) Unterstützung von Jahreskarten und Car-Sharing-Modellen

    usw. – liebe Grüne, lieber Verkehrspolitiker CC, wo bleiben die Initiativen? Werden wir die Ergebnisse dieser Blog-Diskussionen noch erleben??

    1. danke danke fuer die vielen Rueckmeldungen, Ideen und Vorschlaege zur Verkehrspolitik.
      Offensichtlich muss ich diesen blog noch viel intensiver mit meiner Alltagsarbeit in der Verkehrspolitik verzahnen.
      Die Idee mit handy-Kamera oder mit sonst irgendeiner digi-kamera Fehlplanungen zu dokumentieren, find ich sehr gut.
      Werde mir ueberlegen, hier ein Forum dazu einzurichten, und kann mir auch vorstellen, meine Rechte als Abgeordneter (Antrag-Anfrage, etc) einzusetzen und fotografisch dokumentierte Missstande zu thematisieren.
      gruesse
      c.c.

    2. Das klingt gut… … und bitte nicht nur Radfahrer im Kopf haben, sondern auch Probleme von Fussgängern und “Kinderwagenfahrern” bzw. Kinder(un-)freundlichkeit der Öffis (und eigentlich der ganzen Stadt 🙂 berücksichtigen. Spreche da ziemlich egozentrisch in eigener Sache…

      Gibt es eigentlich Umfragen, die eine Aussage darüber machen, ob die Vorstellungen von Gérard in der Wiener Bevölkerung bzw. zumindest in bestimmten Bezirken irgendwie mehrheitsfähig sind oder nach ersten positiven Erfahrungen werden könnten? Ich hab einfach keine Ahnung, ob wir da eine extreme Minderheitenposition vertreten oder ob sich das Meinungs-Bild in diesen Verkehrsfragen eh schon lang zu drehen beginnt… insbesondere bezirksspezifische Meinungen würden mich interessieren…

    3. Steht alles im “Masterplan Verkehr” Siehe http://wien.gv.at/stadtentwicklung/verkehrsmasterplan/strassennetz.htm

      Aber wie uns die http://www.hundekot.at – Causa so schön gezeigt hat:
      Der Mut der Rathäusler reicht nur zum Verfassen und maximal Beschliessen von
      Papierln (Nach Roda-Roda zum “Auswischen”) – schon angesichts von 50.000
      legalen und etwa 100.000 illegalen HundekackeproduzentInnen haben sie die Hose voll. Da sind die “Zum-Mitrauchen-ZwingerInnen” und die “Stadt-Verstink/Verstell/VerstauerInnen” eine Zehnerpotenz höher angesiedelt.

      Bislang galt das Beamten – Mikado: “Wer sich als erster rührt, hat verloren”,
      mit permanentem Druck muss erst auf das Gorbatschov – Paradigma umgepolt werden: “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben” – CC ist ja schon lange
      in dieser Richtung aktiv.

      Auch ich habe Kinder – mit meiner Großen (10) war ich vor kurzem in der
      Stmk radeln – und ich weiß, was es heißt, mit einem Kind in Wien Rad zu fahren.
      Ich hatte noch 3m breite Gehsteige zur Verfügung, als ich 5 war !

      Vom Fahrbahnrand in die Mitte des Lebens !

    4. “2. wirklicher Ausbau des öffentlichen Verkehrs
      denn der ist de facto nicht so suprig, wie die Wr. Linien gerne glauben machen (Intervallverdichtung auf 30-60 Sekunden bei der U-Bahn, U-Bahnen bis an die Stadtgrenze + P&R)”

      30-60 Sekunden Intervalle sind technisch nicht machbar. Vllt weiß es irgendjemand ganz genau, aber unter 2 Minuten Abstand funktioniert kein sinnvoller Betrieb, ich bilde mir ein 2,5 Minuten sind die technische Untergrenze. Kürze Intervalle würden nur zu einer Verlangsamung des Betriebes führen. Außerdem würden 30 Sekunden Intervalle eine Stundenkapazität von knapp 100 000 Fahrgästen bedeuten, das geht völlig an der Realität in Wien vorbei. Für ein 30 Sekundenintervall müsste jeder Wiener jeden Tag das gesamte U-Bahnnetz abfahren, und selbst dann wären die Züge nicht voll.

      Auch U-Bahnen an den Stadtrand klingen schön, aber gehen am Bedarf vorbei. Eine U-Bahn soll doch nicht zum Selbstzweck werden, bei 30 Sekundenintervallen bis zum Stadtrand kommt man in den meisten Fällen auf Auslastungen von rund 1%, das wäre (auch) ökologischer Wahnsinn.

      P+R ist auch kein Wundermittel. Eine große Anlage füllt in etwa einen Zug, es macht keinen Sinn U-Bahnen mit dem Argument P&R zu verlängern. Ist lokaler Bedarf gegeben (wir reden bei U-Bahnen von, absolutes Minimum, einigen tausend Fahrgästen pro Stunde, auch außerhalb der Stoßzeit) macht es Sinn zusätzlich eine P&R Anlage zu bauen, aber bitte keine U-Bahnen auf die grüne Wiese nur um eine P&R Anlage zu erschließen.

      Ja, man kann vieles verbessern, aber die U-Bahn ist kein Wundermittel. Zum Beispiel könnte man mit relativ geringen Kosten das Straßenbahnnetz extrem aufwerten. Das können Intervallverdichtungen sein (15 Minuten Intervalle am Abend sind einfach nicht attraktiv, ins besondere für Kurzstrecken die am Abend mit dem Auto in 5 Minuten bewältigbar sind), das können neue Linien mit intelligenter Linienführung sein, das kann aber auch die Durchbindung bestehender Linien sein um zeitaufwendiges und unbequemes umsteigen zu verringern. Interessant finde ich z.B. die Idee der Verbindung Schottentor-Karlsplatz/Schwarzenbergplatz über einen Tunnel mit den Stationen Herrengasse (U3), Albertina, Karlsplatz (U1, U2, U4) bzw. Schwarzenbergplatz.

      Ein weiterer, kleiner und billiger, Schritt wäre eine Verbesserung bei den Nightlines. Die Foderung nach 24/7 U-Bahnbetrieb die dann gerne kommt geht völlig an der Realität vorbei, jedoch könnte man in den Nächten auf Sa und So sicher die meisten Nachtbusse im 15 Minutenintervall fahren lassen. Wer einmal im Winter um 3 in der Nacht 29 Minuten auf den nächsten Bus gewartet hat nimmt, wenn er die Wahl hat, beim nächsten mal das Auto oder ein Taxi. 15 Minuten sollten ohne Kostenexplosion umsetzbar sein und würden die Versorgung wesentlich verbessern.

      Zusammengefasst, die Illusion von der U-Bahn vor jeder Haustüre schadet mehr als sie nützt, gefragt sind 1000 kleine Details die viel bringen und nicht die Welt kosten. Das kombiniert mit einer Verteuerung beim PKW-Verkehr (ich bin mehr ein Anhänger des Preisarguments als der bewussten (baulichen) Behinderung) kann viel bringen.

    5. Funkdisziplin, bitte ! Das Thema ist jetzt “Radverkehr”, also lasst uns das nicht verwässern !
      Das passiert nämlich ohnedies immer – und genau darum wird auch nichts erreicht.
      Ich hab das ewige Ausspielen RadfahrerInnen gegen FußgeherInnen / ÖffibenutzerInnen schon zu oft erlebt – und darum SATT !

    6. Ich habe ja nur auf Gerard geantwortet, weltfremde Forderungen wie 30 Sekunden Intervalle sind auch nicht gerade zielführend. Radverkehr und öffentliche sind aus meiner Sicht sowieso nicht gegeneinander ausspielbar da die Einsatzmöglichkeiten ganz unterschiedliche sind. Ich hatte zum Beispiel von meiner ehemaligen Wohnung zur Universität eine wunderbare Radverbindung. Durchgehende tolle Radwege, kreuzungsfrei, alles perfekt. Nur waren es leider knappe 20 Kilometer, das ist für Durchschnittsbürger im Alltag einfach nicht praktikabel. Die öffentliche Verbindung war eher mühsam, trotzdem die einzige Alternative auf Grund der Entfernung. Würde ich von meiner jetzigen Wohnung auf die selbe Uni fahren hätte ich eine traumhafte öffentliche Verbindung, mit dem Rad hätte ich einige ungute Abschnitte, trotzdem würde ich das Rad nehmen da ich auf Grund der geringen Entfernung einfach schneller bin, unabhängig von der Qualität der Verbindung. Rad und Öffis könn(t)en sich wunderbar ergänzen, man kann zwei Verkehrsmittel mit ganz unterschiedlichen Stärken und Schwächen aus meiner Sicht gar nicht gegeneinander ausspielen, gerade die Kombinierbarkeit ist derzeit das große Problem. Ein Rad ist nur dann voll einsetzbar wenn ich es bei der U-Bahn sicher abstellen kann und bei Bedarf auch problemlos mitnehmen kann. „Heute reden wir über’s Rad fahren“ ist für mich kein sinnvoller Zugang, Verkehr ist für mich das sinnvolle mixen von Verkehrsmitteln und das erleichtern des Mischbetriebs. Diese Mischung kann ich manchen Fällen auch PKWs beinhalten, oder ist jemand von euch schon mal mit dem Fahrrad umgezogen?

    7. “Nehmens doch die U-Bahn !” So ähnlich antwortete Ex-Stadtrat Svihalek einem gewissen Kurt Winterstein, Mathematik-Prof. in der Bernoullistraße, als er sich über die miese Radverbindung vom 2.Bezirk nach Kagran (Wagramer Straße…) beklagte.

      Einem Autofahrer sagt man auch nicht, er solle sich das Auto auf den Buckel schnallen, weil es von A nach B keine gscheite Straßenverbindung aber dafür eine
      U-Bahn gibt. Es gibt Leute, die sich BEWEGEN wollen, anstatt sich TRANSPORTIEREN zu lassen – ganz einfach deshalb, weil wir dafür gebaut sind, und weil 8 Stunden am Bürosessel festgeschnallt zu sein bei einem Huhn als “nicht artgerechte Haltung” geächtet wäre.

      Mind you, ich fahr sogar einen Umweg in die Arbeit !

      Hausaufgabe für alle: Lest euch den Masterplan Verkehr durch
      ( http://wien.gv.at/stadtentwicklung/verkehrsmasterplan ) !

    8. Strecken über 15 Kilometer oneway machen trotzdem keinen Spaß mit dem Fahrrad im Alltag. Nicht bei Regen, nicht
      im Winter und auch nicht bei 30 Grad im Sommer. Ich habe ja nie etwas gegen einen massiven Ausbau der Radverbindungen
      gesagt, nur kann das Fahrrad allein in einer Großstadt keine Verkehrsprobleme lösen. Mehr als 15 bis 20 Prozent Anteil
      ist einfach nicht drinnen.

  9. Nochmal U-Bahn Meine Forderungen waren natürlich plakativ und nicht detailliert durchkalkuliert 😉 trotzdem einige Anmerkungen:

    1. Gegner sind nicht Fußgänger/Radfahrer/Öffentl.-Benutzer sondern immer und für alle der Auto-Individualverkehr!

    2. Die Intervallverdichtung auf 30-60 Sekunden soll natürlich nicht den ganzen Tag gelten, sondern in den Spitzenzeiten. Was jetzt techn. möglich ist, ist eine andere Frage. (Tatsache ist allerdings, dass bei den berühmten “unregelmäßigen Fahrtintervallen” nach 17 Minuten plötzlich 2 U-Bahnen unmittelbar hintereinander kommen, dh. < 1 Min.)

    3. U-Bahn an die Stadtgrenze + P&R: dazu stehe ich absolut! Denn, es gilt den einströmenden Pendlerverkehr (v.a. Süden/Mödling und NW/Stockerau) an der Stadtgrenze abzufangen und die Einfallstraßen (Tangente bzw. A22/Nordbrücke) zu entlasten!

    Ganz allgemein sind die Kapazitäten der Wr. Linien viel zu gering! Jeder, der tägl. das zweifelhafte Vergnügen hat, merkt wohl, wie brechend voll die U-Bahnen sind. Wie soll damit ein Autofahrer zum Umsteigen animiert werden?? (langsam, voll, Betriebsstörungen, schwitzende/stinkende Massen — ich kann die Argumentation, “da sitz ich lieber alleine in meinem Auto, trotz Stau” nachvollziehen)

    1. Ich glaube das hat eh (fast) jeder verstanden, dass die Forderungen plakativ waren. Man kann vom Bürger nicht verlangen, dass er Expertenwissen hat, aber er weiss meist ziemlich genau, wovon er “mehr” haben will und wovon “weniger”.

      Bei der Intervallverkürzung ist jedenfalls für regelmässige Intervalle das Umkehren der Züge der Flaschenhals. Und die allerschnellste Variante ist, dass der Zug hinter der Station ohne Zugführer rausfährt, selbsttätig umkehrt, beim Wiedereinfahren in die Station den Zugführer dort einsteigen lässt, wo er ausgestiegen ist, und dann voll in die Station einfährt. Und schon das dauert mit Aus- und Einsteigen sicherlich länger als 30 bis 60sec und ist meines Wissens in Wien nur in Hütteldorf realisiert. Alle anderen Varianten dauern noch wesentlich länger…

    2. Antwort für die beiden Vorredner “1. Gegner sind nicht Fußgänger/Radfahrer/Öffentl.-Benutzer sondern immer und für alle der Auto-Individualverkehr!“

      Stimmt!

      “2. Die Intervallverdichtung auf 30-60 Sekunden soll natürlich nicht den ganzen Tag gelten, sondern in den Spitzenzeiten. Was jetzt techn. möglich ist, ist eine andere Frage. (Tatsache ist allerdings, dass bei den berühmten “unregelmäßigen Fahrtintervallen” nach 17 Minuten plötzlich 2 U-Bahnen unmittelbar hintereinander kommen, dh. < 1 Min.)“

      Ein Abstand von unter 1 Min ist nicht ein Intervall von unter 1 Min. Ich hab ne Zeit lang Interesse halber mitgestoppt, der Stationsaufenthalt alleine (sprich die Zeit mit offenen Türen) beträgt schon je nach Station und Uhrzeit 20 bis 40 Sekunden. Technisch möglich wäre wohl in etwa ein Intervall von 90 Sekunden, allerdings würde schon dann die Geschwindigkeit darunter leiden und es würde nur Sinn machen wenn man massiv Kapazitäten ausbauen will. 150 Sekunden sind technisch gut möglich und ermöglichen auch einen Betrieb ohne Verzögerungen, das ist eine gute Forderung für die Stoßzeit. Soweit ich weiß fährt derzeit die U1 alle 180 Sekunden und die U3 alle 210 Sekunden, d.h. auch das wäre eine (Kapazitäts)verbesserung, wenn auch eben weniger plakativ.

      “3. U-Bahn an die Stadtgrenze + P&R: dazu stehe ich absolut! Denn, es gilt den einströmenden Pendlerverkehr (v.a. Süden/Mödling und NW/Stockerau) an der Stadtgrenze abzufangen und die Einfallstraßen (Tangente bzw. A22/Nordbrücke) zu entlasten!“

      Stimmt nicht!

      Es ist unmöglich Verkehr an der Stadtgrenze aufzufangen. Entweder möglichst nahe bei der Quelle (d.h. beim nächsten Bahnhof) oder gar nicht. P&R Anlagen sind nichts mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, eine Anlage mit 700 Stellplätzen ist gigantisch groß und füllt einen Zug. Eine P&R Anlage die sowohl den Verkehr aus einer gewissen Richtung auffängt als auch eine U-Bahn auslastet bräuchte irgendwas in der Gegend von 15.000 bis 20.000 Stellplätzen, bei 100 Plätzen pro Geschoss entsprich das einer Garage mit 150 bis 200 Stockwerken!

      “Ganz allgemein sind die Kapazitäten der Wr. Linien viel zu gering!“

      Ganz allgemein haben die Wr. Linien Überkapazitäten, aber es stimmt schon, es gibt bestimmte Strecken die zu bestimmten Zeiten überlastet sind. Ein Netz ist nur so gut wie das schwächste Glied, daher gehört hier natürlich was gemacht.

      „Jeder, der tägl. das zweifelhafte Vergnügen hat, merkt wohl, wie brechend voll die U-Bahnen sind. Wie soll damit ein Autofahrer zum Umsteigen animiert werden?? (langsam, voll, Betriebsstörungen, schwitzende/stinkende Massen — ich kann die Argumentation, “da sitz ich lieber alleine in meinem Auto, trotz Stau” nachvollziehen)“

      Ja es gehört etwas gemacht. Ausreichende Kapazität auch in der Stoßzeit und ausreichende Versorgung auch in der Nacht, das sind aus meiner Sicht zwei Ansatzpunkte.

      „das hat eh (fast) jeder verstanden, dass die Forderungen plakativ waren. Man kann vom Bürger nicht verlangen, dass er Expertenwissen hat, aber er weiss meist ziemlich genau, wovon er “mehr” haben will und wovon “weniger”.“

      Tschuldigung für’s besserwissen, ich erwarte ja auch nicht vom Bürger (bin übrigens auch einer und kein Experte) alles zu wissen, deshalb kläre ich ja eben auf wenn ich es mal zufällig besser weiß.

      “Bei der Intervallverkürzung ist jedenfalls für regelmässige Intervalle das Umkehren der Züge der Flaschenhals.“

      Falsch.

      „Und die allerschnellste Variante ist, dass der Zug hinter der Station ohne Zugführer rausfährt, selbsttätig umkehrt, beim Wiedereinfahren in die Station den Zugführer dort einsteigen lässt, wo er ausgestiegen ist, und dann voll in die Station einfährt. Und schon das dauert mit Aus- und Einsteigen sicherlich länger als 30 bis 60sec und ist meines Wissens in Wien nur in Hütteldorf realisiert. Alle anderen Varianten dauern noch wesentlich länger…”

      Die schnellste Variante ist die die bei der U2 Schottenring praktiziert wird, Fahrer wartet bei der Einfahrt des Zuges bereits am Zuganfang und übernimmt, der Fahrer am Zug Ende hat Zeit bis zum nächsten Zug an’s andere Ende zu wandern und wieder diesen zu übernehmen. Das mit x Bahnsteigen kann das Intervall gegen 0 gehen lassen, rein vom Wendemanöver her. Der echte Flaschenhals ist die Zeit von der Einfahrt in eine Station bis zum völligen verlassen (gute Minute) plus Sicherheitsabstand (im Sinne von Betriebssicherheit) plus Sicherheitsabstand (im Sinne von Störungssicherheit). Ein Zug sollte planmäßig erst dann eintreffen wenn der vorige Zug die Station verlassen hat, eben mit Sicherheitsabstand im doppelten Sinne. Ist das nicht der Fall steht das gesamte System wenn ein Zug mal 10 Sekunden länger in einer Station braucht und das verlangsamt die Geschwindigkeit auf der ganzen Linie. Jeder der einmal in London bewusst mit der Circle Line gefahren ist (in der rush hour) weiß wie langsam eine U-Bahn werden kann wenn die Züge im Stau stehen. Daher lieber „nur“ 2,5 Minuten Intervalle, die aber so zuverlässig wie möglich und mit der best möglichen Geschwindigkeit. Reicht die Kapazität dann immer noch nicht aus braucht es eine Parallellinie, egal ob Ausbau auf 4 gleisigen Betrieb oder separate Line, aber keine Intervallverdichtung.

    3. Interessante Punkte. Das mit der U2 Schottenring bezweifle ich allerdings, nicht weil ich es unbedingt besser wissen will, sondern weil ich das rein zufällig von jemand erklärt bekommen habe, der es wissen müsste… das Wendemanöver in Hütteldorf ist nach seiner Aussage das Schnellste. Und zwar deshalb, weil der Zug sofort wieder weiterfährt (eben wie in jeder anderen Station) und der nächste Zug daher so rasch als eben möglich nachfahren kann. Und trotzdem wird in Hütteldorf keine Zeit durchs Entlanggehen des Fahrers verloren, und das sogar ohne dafür zwei Fahrer zu benötigen…

      Züge, die in der Station stehenbleiben verlangsamen demgegenüber das Manöver und zwar selbst dann noch, wenn man zwei Gleise in der Station hat. Das hängt angeblich mit den dafür notwendigen Weichenschaltungen zusammen, die man in diesem Fall VOR der Endstation benötigt und die das Einfahren der nachkommenden Züge verzögern.

      Eine weitere interessante Aussage, die ich in Erinnerung habe ist die, dass Strassenbahn-Stationen, die HINTER Ampelanlagen angebracht sind den Zug durchschnittlich schneller abfertigen können als solche die VOR der Ampel zu liegen kommen… auch falsch?

      Hab mit solchem Kram mal einen interessanten “Diskussionsabend” verbracht, und bin zwar auch trotz dieser Gehirnwäsche kein Experte, habs aber noch lebhaft in Erinnerung… 😉

    4. Nun gut, ob das Manöver der U2 Schottenring das schnellstmögliche ist oder nicht, keine Ahnung, jedenfalls dürften beide Varianten (Hütteldorf und Schottentor) schneller sein als das minimale Praxistaugliche Intervall. Worum es mir eigentlich ging ist die Tatsache dass man U-Bahnen nicht beliebig knapp hintereinander fahren lassen kann, ab einer gewissen Dichte steigt die Störungsanfälligkeit, verdichtet man weiter sinkt die Geschwindigkeit und verdichtet man noch weiter funktioniert gar nix mehr.

      Allerdings ist das technisch machbare Intervall von 2,5 Minuten schon ziemlich gut was die Kapazität betrifft, würde man das voll ausschöpfen wäre schon eine gewaltige Kapazität für eine Stadt von der Größe von Wien vorhanden.

      Kleiner thematischer Sprung, aber ein tatsächlicher Flaschenhals im ÖPNV ist die Station Rennweg, die wurde mit nur 2 Bahnsteigen neu errichtet. Wozu hat Wien Mitte 4 + 2 CAT Bahnsteige, wenn Rennweg sowieso nicht die Kapazität hat? Damit werden auch die 30 Minuten Intervalle (und 30 Minuten sind die echte Schande, nicht die Diskussion ob 2,5 Minuten oder 1 Minute möglich ist) der S7 begründet. Meine Idee in die Richtung S7 / Schwechat / Flughafen wäre übrigens eine ganz einfache, wenn schon 15 Minuten Richtung Wien-Mitte nicht möglich sind dann wenigsten 15 Minuten ex Flughafen und abwechselnd ein Zug nach Norden (Wien Mitte – Wien Nord – Floridsdorf) wie gehabt und zusätzlich gegengleich ein Zug über Südbahnhof (Zentralbahnhof)-Meidling-Hütteldorf. Damit wären weite Teile Wiens an den Flughafen direkt angebunden und als Nebeneffekt hätte man ein halb so langes Intervall. Ob über Südtiroler Platz ins Zentrum oder über Landstraße ist (fast) egal, jedenfalls besser als der Ist-Zustand.

  10. Lest, lest !!! http://www.wien.gv.at/vtx/rk?S=020061130019

    “Parkplätze oder Sicherheit ?”
    Haben sie es jetzt endlich kapiert ?
    Oder trauen sie es sich erstmals, zuzugeben, daß die
    Parkplatzbeschaffungshysterie des Jahrzehnts seit Svihalek die
    Verkehrssicherheit vor allem der “schwachen”
    VerkehrsteilnehmerInnen, der Kinder, massiv beeinträchtigt hat ?
    Ich kenne da eine Kreuzung im 16., Herbststraße / Liebhartsgasse, die ist schlicht
    KRIMINELL – und die Bezirksvorsteherin, unter der sie umgestaltet worden ist, ist
    jetzt eine hohe Funktionärin bei den Kinderfreunden!
    (Fotos vorhanden)

  11. Rad-Stadtplan Ich finde, da sollten alle Mehrzwegstreifen, und alle Radrouten rausgestrichen und nur die Radwege (die meist etwas erhöht sind, also nicht so ganz wie der Gehsteig erhöht) in den Stadtplan eingezeichnet werden. Schließlich frage ich mich oft, wo denn der Radweg ist, wenn am Plan einer eingezeichnet ist, aber in der Realität nicht vorhanden. Nur um die Statistik zu fälschen, also: mehr Radkilometer in Wien zu schaffen?
    Das kann doch wirklich nicht der Sinn und Zweck eines Rad-Stadt-Planes (von der Stadt Wien).

    1. Beispiel z.B. Viehmarktgasse (St.Marx) Viehmarktgasse, praktisch die geradlinige Verlängerung der Landstrasser Hauptstr.:
      Eine Sackgasse, die a) beim “Stiertor” endet, b) in die Dr. Bohrgasse abzeigt (ihrerseits Sackgasse, Biotech – Zentrum).
      Hier hat man 1 Häuserblock lang einen Mehrzweckstreifen aufgepinselt, der in
      einem illegal geparktem Auto endet (wenn nicht schon vorher verparkt).
      Nutzen 0, nur unnötige Zwangsjacke und: 0,05 Radwegekilometer für die Statistik !

      Dafür musste ich heute ein Auto am Verparken der Radwegquerung beim Ringturm
      hindern…

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