hier gibts bald Schwerverletzte

Die Karlsplatz-Querung.
Jetzt neugebaut.
Und anlässlich des autofreien Tags am Freitag, den wir mit unserer Radsternfahrt würdig begehen, hab ich mir folgende Kreuzung eine halbe Stunde lang angeschaut.

Radler/innen kennen die Stelle.Vom Ring in die Operngasse, am Cafe Museum vorbei, dann über den Karlsplatz.
Oder retour.
Und jetzt das:
Obwohl an dieser Kreuzung sehr viele Radler und Fussgänger queren, haben die links abbiegenden Autofahrer kaum einen Überblick.
Heftiges Hupen, notbremsen von Autos oder Radlern – bald wirds hier heftig krachen.
So baut man einen Unfallhäufungspunkt.

So sieht eine Querung aus, die offensichtlich von Menschen geplant wird, die noch nie am Rad gesessen sind.
Das muss und wird geändert werden.

7 Replies to “hier gibts bald Schwerverletzte”

  1. Und was sagt Eva Glawischnigg dazu? Als Radfahrer (und Nicht-Autobesitzer) kann ich das Engagement von CC nur gutheißen. Bewusstseinsbildung für Radfahren im urbanen Bereich ist eine wichtige Sache – und in den letzten Jahren hat sich da zum Glück auch einiges getan. wichtig für die bewusstseinsbildung find ich deswegen auch http://www.criticalmass.at

    umso entsetzder war ich als ich heute den beitrag von eva glawischnigg im standard gelesen hab. (http://derstandard.at/?url=/?id=2595982%26_range=1)

    man kann als grüne, der regierung ja viel vorwerfen. aber dass die grünen jetzt plötzlich gegen die erhöhung der mineralölsteuer sind und die abschaffung der autobahn-vignette fordern macht mich schon stutzig!

    lg
    ch

    1. das ist ja auch so zu verstehen: die Vignette ist eine zusätzliche unsoziale Belastung für viele Bürger. Das hat mehr mit Sozialpolitik als Umweltpolitik zu tun.

      Aber ehrlich gesagt würde ich auch eine höhere Besteuerung und teurere Vignetten befürworten

    2. so symphatisch mir die grünen sind stört mich dieses ewige verlangen autofahrer zu schröpfen mit diversen steuererhöhungen und pickerlzonen, in meinem fall bin ich beruflich aufs auto angewiesen aber mein einkommen liegt im unteren bereich und ob ich will oder nicht sind für mich die grenzen der kosten schon fast nicht mehr tragbar.

    3. sozial geht halt nicht immer Mann kann nicht alles haben. Reiche werden sich immer ihre Benzingurgelnden SUVs und Karossen leisten können. Manche haben sogar Privatjets.

    4. Meist warten die KFZ an dieser Kreuzung einige Zeit und wenn sie dann meinen: “Ok, jetzt sind genug Radfahrer rübergefahren, jetzt bin ich dran!”, dann fahren sie einfach. Ohne Rücksicht auf Verluste, ganz nach dem Motto: Die Radlfahrer wär’n ja schön deppert, wenn sie sehen, daß ich jetzt losfahre und nicht stehen bleiben und sich von mir niederfahren lassen.

  2. Habe den Platz noch nicht life gesehen. Aber anhand dem Bild würde ich folgendes vorschlagen: Ein erhöhter Fahrradweg, der komplett rot angepinselt ist. Der muss erhöht sein, damit die Autofahrer bremsen. Nur bei Hindernissen bremsen die Autofahrer ab.

  3. ich fahre jeden tag an in die arbeit an dieser stelle vorbei.

    heute abend am heimweg hats eine radfahrerin die mir entgegengekommen ist erwischt. von einem linksabbigenden auto angefahren und am kopf schwer verletzt (hat auf jeden fall ordentlich geblutet)!
    wünsche gute besserung!

    ich selber fahr genau deswegen auf der straße und nicht am radweg!

    selbst der autofahrerin kann man keinen großen vorwurf machen. das ist einfach ein versagen der stadtplanung!!!
    aber vielleicht liest ja der herr radwegkoordinator blaha mit

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